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Der argentinische Tango unterscheidet sich von anderen Tänzen dadurch, dass die Grundelemente des Tango (Gehen, Ochos, Drehungen) in fatasievoller Weise vom Führenden improvisierend kombiniert werden und keine vom Paar auswendig gelernten Folgen “abgetanzt” werden. Das erfordert das Erlernen einer verständlichen Körpersprache von Führenden und Geführten. Mit zunächst einfachen tänzerischen Grundelementen wird das Miteinander erfahren und durch tänzerische Praxis weiter ausgebaut. Als Fortgeschrittene kann man dann Tanzimprovisation mit Gefühl und Leidenschaft verbinden.
TANGO DE SALON
Der Tango de Salon wird eher ruhig im 4/4 Takt mit spannungsreichen Pausen und Posen getanzt, die sich nach dem oft begrenzten Raum auf einer Tanzfläche richten. Getanzt wird mit möglichst unterschiedlichen Tanzpartnern, um “Führungsgewohnheiten” zu vermeiden. Unter WAS IST TANGO? ist mehr darüber zu lesen.
MILONGA  Die Milonga ist die “Urform” des Tango. Sie wird meist ohne Pause im 2/4 Takt getanzt und hat von der Musik her einen fröhlichen, fast volksmusikhaften Charakter. Die Schrittelemente entsprechen etwa denen des Tango de Salon, der tänzerische Ausdruck betont eher die “Schwere”.
TANGO VALS
Der Tango im 3/4 Takt. Dem Walzertakt angemessen werden vorwiegend runde, gleitende Elemente meist ohne Unterbrechung mit den Schrittelementen des Tango de Salon getanzt. Dabei wird auf jeden Takt üblicherweise ein Schritt gesetzt.
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